Mittwoch, 13. Dezember 2017
 
Blog Notizen Mentopia.net

Ali Baba und die vierzig Idioten 1

Eine kleine, aber durchaus typische Begebenheit der allgemeinen Totalverblödung in diesem Land war resp. ist die Debatte um den sogenannten Ali-Baba-Spielplatz in der Neuköllner Walterstraße. Dort ließ das Bezirksamt einen Themenspielplatz bauen, dessen Motiv die gleichnamige Räuberpistole aus den Erzählungen aus "Tausendundeiner Nacht" sein sollte.

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Die Quadratur des Irrsinns - ein Wutposting

Hier nun der versprochene Wutausbruch. Ich vermied es in Kolberg bewusst, mich um deutsche Belange, das heißt, um hiesiges Tagesgeschehen und die entsprechenden Meldungen in den Medien zu kümmern, denn ich hatte vor Antritt der Reise das Gefühl, mich nicht von der Arbeit oder irgendwelchem Alltagsstress, sondern vor allem von diesem Land als solchem erholen zu müssen.

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Danzig - Gdańsk 2017: Ein Tagesausflug

Das erste und bis zu diesem Ausflug einzige Mal war ich mit nicht ganz 17 Jahren im Sommer des Jahres 1974 mit meiner seinerzeitigen Freundin in Danzig. Mit Beginn des Jahres 1972 war der visafreie Reiseverkehr zwischen der DDR und der Volksrepublik Polen vereinbart worden, der Besitz eines Personalausweises der DDR genügte.

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Kolberg - Kołobrzeg 2017 - und eine Erkenntnis

Vom 8. bis zum 15. Oktober war ich nach zwei Jahren zum zweiten Mal einige Tage in Kolberg und logierte wieder erster Klasse und Fünfsterne im Marine Hotel (Google Maps), (Webseite), und zwar in einem Zimmer dieser Art.

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Der Fall "Glaser for Bundestagsvizepräsident", der Staat und die Religionsfreiheit

Da erdreisten sich die dummerweise in den Bundestag gewählten Islamhasserrassistennazis und quasi fleischgewordenen Inkarnationen all dessen, was es sonst noch Böses auf der Welt gibt, doch tatsächlich, unverschämterweise ihren Wunschkandidaten als Bundestagsvizepräsident durchsetzen zu wollen!

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Der "Fall Sieferle" oder: Die seltsame Karriere eines Bestsellers
Eine wirklich lustige Geschichte in Bildern

In der ersten Juniwoche des Jahres 2017 wurde Sieferles "Finis Germania" auf Platz 9 in die Sachbuchempfehlungsliste aufgenommen, welche der NDR zusammen mit der "Süddeutschen Zeitung" betrieb - mittlerweile wurde die Liste eingestellt. Es dauerte nur zwei Tage, bis ein gewisser Andreas Speit, Lohnschreiber bei der TAZ und selbsternannter Rechtsextremismusexperte, befand, das "Sag- und Wählbare hat sich in der Bundesrepublik nach weit rechts verschobenen" und es wäre "Zeit, über die Entgrenzung nach rechts im Feuilleton zu reden". Also denunziert er das Buch am 07.06.2017 in der TAZ als rechtsextrem und antisemitisch.

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Jan III. Sobieski - ein großer Europäer

Da mit dem Tod von Helmut Kohl auf allen Kanälen von "großen Europäern" die Rede ist und diese seltsamerweise in aller Regel Westeuropäer sind, sei hier an Jan III. Sobieski erinnert, den Retter Wiens und Held der Schlacht am Kahlenberg am 12.09.1683 als Befehlshaber eines polnisch-deutschen Entsatzheeres.

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Das ist ein Wutposting.

Ich kann das dämliche Geschwätz a la "Der Trump macht voll die Klimakatastrophe!" nicht mehr hören resp. lesen. Anlass der wohlfeilen Aufregung ist eine Meldung, die von den meisten der deutschen Agenturen und Medien so überschrieben wurde: "Trump kündigt Pariser Klimavertrag", so zum Beispiel von Tagesschau, Bild, Focus, Spiegel, Reuters, Tagesspiegel und anderen.

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Der Trump-Schubser für Duško Markovic, ...

... wie er anders zu interpetieren ist: Montenegro mit seinen 623.000 Einwohnern - das sind 50.000 weniger, als in Neukölln und Tempelhof wohnen - ist ein seltsamer Schnipsel Land, der aus der NATO-alliierten Zerschlagung der Bundesrepublik Jugoslawien übrigblieb. In Ermangelung anderer Optionen hat sich das Ländchen als NATO-Übungsplatz und -Bereitstellungsraum verkauft - heute, am 5. Juni, wurde der "Beitritt" vollzogen, vermutlich weil das Ländchen perfekt ins Intermarium-Konzept passt.

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Macron - der Heiland?

Passend zur Wahl des feinen Herrn Macron zum französischen Präsidenten und ebenso passend zu meiner Verwunderung darüber, dass sich fast das komplette linke und liberale Lager aufführt, als sei der Heiland höchstselbst zu Rettung Europas, des Euros und ihrer Ideale herabgestiegen, wurde ich auf das nachfolgende Zitat von Frank Herbert hingewiesen.

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Das Elend des Liberalismus oder: Alles Nazis außer Mutti!

Einleitende Anmerkung: Der nachfolgende Text ist die Dokumentation einer kleinen Plauderei, in die ich mit Christoph Giesa geriet, einem Journalisten, der sich seiner Selbstdarstellung zufolge für liberal hält. Anlass war die seinerseitige Verlinkung eines Spiegel-Artikels, in dessen Teaser Giesa das kleine Kunststück fertigbrachte, Matussek und Tichy in die "Gedankenwelt" eines Höcke, der Reichsbürger, eines Breivik und der Attentäter von Köln und München zu stellen - und das mit nur 29 Worten.

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Das Phänomen der Begriffs-, die eigentlich eine Sinnverschiebung ist, im liberalen Gesellschaftsdiskurs - oder was von disem übrig ist

Einleitende Anmerkung: Der Text vom 17.04.2017 ist mein Beitrag zu einer kleinen Diskussion auf Facebook, deren Einstiegsbeitrag die Frage nach Ursache und Folgen der Bedeutungsverschiebung diverser Begriffe im öffentlichen Diskurs am Beispiel der Begriffe Kritik und Problem erörtert und Massenwohlstand nebst Massenkonsum als Ursache zur Debatte stellt. Ich stelle den Text hier ein, weil er Anmerkungen enthält, die ich schon seit geraumer Zeit mal loswerden werden wollte, entsprechend episch fällt der Text - nach langer Zeit mal wieder - aus, was aber denen, welche mich aus "alten", nämlich den Vor-Sozialnetzzeiten kennen, durchaus bekannt vorkommen dürfte. :-)

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Coming home - Pain im Berliner Astra

Am 13.10. startete Pain mit einem Konzert im Astra in Berlin die Coming Home Tour zum gleichnamigen, neuen Album - und ich war dabei! Doch bevor ich dem Meister lauschen durfte, musste ich - die erste Kombo hatte ich wegen verspäteten Eintreffens zum Glück versäumt - noch zwei der drei Special Guests überstehen.

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Sascha Lobo in Stalingrad

Merkt es niemand? Wirklich niemand? Genügen das Etikett "SPON", ein rotgefärbter Irokese und die Schublade "Irgendwie links, aber hundertprozentig liberal-grundgesetzdemokratisch" wirklich, um ein anmaßend bildungsdünkelhaftes und seltsam verschwurbelt naziverkacktes Pamphlet unter die Leute zu bringen, die das dann quasi reflexartig liken, teilen und "Ich hab's ja schon immer gesagt!"-bejubeln, ohne dass auch nur einem Leser auffällt, was für ein Dreck das eigentlich ist?

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Kolberg - Kołobrzeg: Ein Reisebericht

Kolberg ist ein lohnendes Urlaubsziel, wenn man eine herb-spröde und zugleich sehr romantische Landschaft mag - und einen ruhigen Urlaub, denn das Leben in der Stadt ist ausgesprochen entspannt und wirkt mitunter fast kontemplativ. Die Stadt ist zwar in wirtschaftlicher Hinsicht vom Tourismus abhängig, lässt den Touristen das aber kaum spüren.

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Neuerscheinung im Verlag AHA: "Exodus" von Simon Rothenstein

Der Verlag AHA, der auch die Memoiren meines Vaters verlegt, legt ein bemerkenswertes Buch vor, auf das ich hier aufmerksam machen möchte - einerseits, weil das Thema Israel mich seit vielen Jahren interessiert und beschäftigt, andererseits, weil der Autor das Thema auf unkonventionelle Weise angeht. Der Einfachheit halber zitiere ich aus der Verlagsmitteilung.

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Der Fluch der Mobilität

Es ist schon viel geschrieben worden zu diesem Thema, eher selten wird dabei auf den ästhetischen Aspekt eingegangen. Die sich permanent und ohne Unterlass mal mehr, mal weniger dicht durch die Straßen wälzende, stinkende Blechlawine und die schier nicht endenden Kolonnen der am Straßenrand abgestellten Schrotthaufen sind die Dinge, welche mich am Stadtleben am meisten nerven.

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Gadgets für Putinversteher #2

Das sind meine russischen Uhren, ich habe sie sehr günstig (links) und recht preiswert (rechts) bei Ebay erstanden. Die linke Uhr ist das Modell "Komandirskie" der Firma Wostok in Tschistopol, die rechte Uhr ist das Modell "Pilot" der Firma Raketa in Petrodworez.

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Gadgets für Putinversteher #1

Ein russisches Tischset der politnostalgischen Art - darauf stellt der Putinfreund sein Glas grusinischen Tees. Die Untersetzer sind ein Geschenk einer Kollegin, der gegenüber ich mich als Putinversteher geoutet habe.

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Verschwörungstheoretiker?

Dieser seltsame Begriff gehört seit etwa einem Jahr zu den Lieblingstermini der Journalisten, die ihren Arbeitgeber den so genannten und selbst ernannten Leitmedien zuordnen, um all die zu charakterisieren, die sich impertinenterweise erdreisten, Zweifel am Agieren jener, die sich als die politischen und gesellschaftlichen Eliten sehen, und am Wahrheitsgehalt der diesbezüglichen Berichterstattung zu äußern.

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PEGIDA - Panische Eliten gegen irritierte Dresdner Abendspaziergänger

Es ist viel berichtet, erzählt, fabuliert und halluziniert worden über das Phänomen, dass seit einigen Wochen als PEGIDA und deren Ableger die Nation umtreibt. Deshalb will ich an dieser Stelle nicht den gefühlt achttausendneunhundertzweiundvierzigsten Kommantar zu Sinn resp. Unsinn dieses Phänomens vorlegen, sondern - so kurz und knapp mir das möglich ist - auf einige Aspekte hinweisen, die in der Berichterstattung sonst eher untergehen.

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