Mittwoch, 23. August 2017
 

Was übrigblieb - Sozialismus revisited

Im Jahr 2007 begab ich mich auf eine Fotoexkursion, die mir deshalb besonders wichtig war, weil sich meine nähere Bekanntschaft mit dem MfS und der Umstand, daß man sich dort gehalten sah, mir für eine Weile Kost und Logis in einem ihrer Zuchthäuser angedeihen zu lassen, zum fünfundzwanzigsten Mal jährte.

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Die RAF-Ausstellung im Kunst-Werke Berlin e.V. - Review und Assoziationen

Am 21. April 2005 veranstaltete Mentopia einen Gruppenausflug zur Ausstellung "Zur Vorstellung des Terrors: Die RAF-Ausstellung" im o.g. Kunstverein. Es gab im Vorfeld zu dieser Ausstellung diverse Meinungsäußerungen in der Presse, die sich mit dem Sinn einer solchen Darstellung der RAF-Geschichte generell befaßten und worin es immer auch um die Berechtigung der Mitfanzierung dieser Ausstellung durch den Berliner Senat ging.

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Arthur Koestler
Gestalter und Zeuge in bewegter Zeit

Arthur Koestlers 1946 erschienenes Werk Thieves in the Night (Diebe in der Nacht) ist ein Meisterstück politischer Belletristik und ist - zusammen mit Leon Uris' gut zehn Jahre später erschienenen Exodus der international meistverkaufte zionistische Roman. Das Buch war und ist ebenso erfolgreich wie umstritten - und das ist typisch für den Menschen Arthur Koestler und sein Werk.

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Apokalypsis - Apokalyptik
Erörterung diverser Perspektiven der Rezeption apokalyptischer Texte

Die Medien sind - gerade derzeit wieder besonders intensiv - voll von apokalyptischer Metaphorik. Politiker aller Couleur, Naturwissenschaftler der verschiedensten Fachsparten, Geistliche aller Großkirchen usw., die ihre politisch, wissenschaftlich, moralisch oder ökologisch verbrämten Untergangsszenarios versenden lassen.

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Netzkultur - Anmerkungen zur Kultur des Internet

Dieser Text entstand im Frühjahr 2004 und er ist dem Aufräumen nicht zum Opfer gefallen, weil er eine Zeit illustriert, als mit dem Netz noch die Vorstellung verbunden war, es sei ein Ort des öffentlichen Diskurses auf Augenhöhe und ein Raum des Informationsaustauschs und der geistigen Auseinandersetzung, der die Welt eine bessere werden lassen könnte. Entsprechend enthusiatisch waren die Erwartungen und der Umgang mit dem Netz. Das ist passé, die Leaks des Edward Snowden haben klar gemacht, dass wir seinerzeit einer Illusion nachhingen. Die hemmungslose Machtgier der Eliten wollten es anders, und das vermutlich von Anfang an. Auch wenn manche Autoren wie Sascha Lobo dagegen anschreiben - die Zeiten der Hoffnung sind vorbei. Das macht auch ein anderer Aspekt deutlich, nämlich dieser: Damals, in der Zeit vor Facebook und WhatsApp, umfasste ein durchschnittliches Posting 400 bis 500 Worte und nicht nur 5, wie das heute die Regel ist. Damals nannte man vehement geführte Auseinandersetzungen Flamewar und am Ende waren nicht selten kleine, literarische Meisterwerke zu bestaunen. Heute heißt das Shitstorm und am Ende ist exakt das übrig - ein großer Haufen Scheiße. Lesen Sie also den Text als Zeugnis der Illusionen einer vergangenen Zeit.

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